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ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS – Akute Sinusitis: einmal täglich 800 mg Ketek ist kontraindiziert bei Patienten mit – Tonsillitis/Pharyngitis, verursacht durch durch EKG ausgeschlossen) und bei Patien- ten mit bekannter, erworbener QT-Intervall- Eine Filmtablette enthält 400 mg Telithromy- Bei Patienten mit stark eingeschränkter Nie- – Tonsillitis/Pharyngitis, verursacht durch ren- und/oder Leberfunktion ist die gleich- Die vollständige Auflistung der sonstigen 3A4-Inhibitoren, wie z. B. Proteasehemmernoder Ketoconazol, kontraindiziert.
Bei älteren Patienten ist allein aufgrund des Alters keine Dosisanpassung erforderlich.
Hell-orangefarbene, längliche, bikonvexe Ta- Da Ketek, wie die Makrolide, ein Potenzial für bletten mit der Prägung „H3647“ auf der Ketek wird nicht empfohlen für die Anwen- eine Verlängerung des QT-Intervalls besitzt, einen Seite und „400“ auf der anderen Seite.
dung bei Kindern unter 12 Jahren aufgrund begrenzter Daten zur Unbedenklichkeit und Patienten mit koronarer Herzkrankheit, be- kannten ventrikulären Arrhythmien, nichtausgeglichener Hypokaliämie oder Hypo- magnesiämie, Bradykardie (<50 Schläge/ Bei der Verschreibung von Ketek sollten die Es ist keine Dosisanpassung bei Patienten offiziellen Richtlinien zur angemessenen An- mit leicht oder mäßig eingeschränkter Nie- von anderen Substanzen, die das QT-Inter- renfunktion erforderlich. Ketek wird nicht als vall verlängern, oder starken CYP3A4-Inhi- bitoren wie z. B. Proteasehemmern und Ke- tienten mit stark eingeschränkter Nieren- funktion (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) Ketek ist angezeigt zur Behandlung folgen- oder bei Patienten, die sowohl eine stark Wie bei nahezu allen Antibiotika kann das eingeschränkte Nierenfunktion als auch eine Auftreten von Durchfall, besonders wenn er gleichzeitige Leberfunktionseinschränkung schwer, anhaltend und/oder blutig ist, wäh- • Leichte bis mittelschwere ambulant er- (600 mg) nicht verfügbar ist. Falls eine Be- durch eine pseudomembranöse Kolitis ver- handlung mit Telithromycin erforderlich er- ursacht sein. Bei Verdacht auf eine pseudo- scheint, sollten diese Patienten mit alternie- Patienten sind symptomorientiert und/oder Bei Hämodialysepatienten ist die Dosierung Bei mit Telithromycin behandelten Patienten wurde über Exazerbationen einer bestehen- den Myasthenia gravis berichtet, die manch- Es ist keine Dosisanpassung bei Patienten Darunter waren auch Berichte über Todes- mit leicht, mäßig oder stark eingeschränkter fälle und Fälle von schnell einsetzender, Leberfunktion erforderlich, sofern nicht die lebensbedrohlicher, akuter Ateminsuffizienz Nierenfunktion stark eingeschränkt ist. Die • Tonsillitis/Pharyngitis, verursacht durch Erfahrung bei Patienten mit eingeschränkter In klinischen Studien mit Telithromycin wur- Leberfunktion ist jedoch begrenzt. Deshalb den häufig Veränderungen der Leberenzym- sollte Ketek vorsichtig angewendet werden (siehe auch Abschnitte 4.4 und 5.2).
schnitt 4.8), darunter auch Todesfälle (diese oder mefA (siehe Abschnitte 4.4 und 5.1).
Ketek ist kontraindiziert bei Patienten mitMyasthenia gravis (siehe Abschnitt 4.4).
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, medikation berichtet). Diese Leberreaktio- Makrolid-Antibiotika oder einen der sonsti- Die empfohlene Dosis beträgt 800 mg ein- mal täglich, d. h. einmal täglich zwei Tablet- Ketek darf nicht bei Patienten eingesetzt Die Patienten sind darauf hinzuweisen, die genheit eine Hepatitis und/oder Gelbsucht Behandlung abzubrechen und ärztlichen Rat Mahlzeit oder unabhängig davon eingenom- Die gleichzeitige Anwendung von Ketek und petenz, Gelbsucht, Dunkelfärbung des Urins, einem der folgenden Arzneistoffe ist kontra- indiziert: Cisaprid, Mutterkornalkaloide (wie Ergotamin und Dihydroergotamin), Pimozid, Aufgrund der beschränkten Erfahrung muss Ketek bei Patienten mit eingeschränkter Le- Je nach Indikation gilt folgendes Behand- Ketek darf nicht gleichzeitig mit Simvastatin, täglich 800 mg über 7 bis 10 Tage.
werden. Die Behandlung mit diesen Arznei- Ketek kann Sehstörungen verursachen, ins- Fähigkeit, die Brechkraft der Linse zu erhö- hen oder zu verringern. Die Sehstörungen 001131-C784 – Ketek 400 mg Filmtabletten – n ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS hen. Meist waren sie gering- bis mittelgradig, Telithromycin ist ein Inhibitor von CYP3A4 oraler Gabe um das 6,1fache. Die Halbwert- und ein schwacher Inhibitor von CYP2D6. In- zeit von Midazolam verlängerte sich um etwa berichtet (siehe Abschnitte 4.7 und 4.8).
das 2,5fache. Die gleichzeitige orale Anwen- und in der Leber eine mäßige Hemmwirkung bei intravenöser Gabe sollte nötigenfalls richtet, in manchen Fällen verbunden mit mung ist für verschiedene CYP3A4-Substra- angepasst und der Patient überwacht wer- den. Die gleichen Vorsichtsmaßnahmen gel- Ketek während einer Behandlung mit diesen Es ist empfehlenswert, Ketek vor der Nacht- den, es sei denn, die Plasmakonzentratio- sonders Triazolam und in eingeschränktem nen dieser CYP3A4-Substrate, ihre Wirkung Maße Alprazolam). Bei jenen Benzodiazepi- nen, die nicht durch CYP3A4 metabolisiert überwacht werden. Alternativ sollte während pam), ist eine Interaktion mit Ketek unwahr- z. B. Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital, Johanniskraut) sollte Ketek nicht angewendet werden. Die gleichzeitige Arzneimittel mit einem Potenzial für eine kann Telithromycin die Blutspiegel dieser Behandlung mit diesen Arzneimitteln führt wahrscheinlich zu subtherapeutischen Wirk- Ketek erhöht vermutlich die Plasmaspiegel spiegeln von Ketek und kann zum Therapie- von Cisaprid, Pimozid, Astemizol und Ter- begonnen wird, die bereits eine dieser im- versagen führen (siehe Abschnitt 4.5).
fenadin. Dies könnte zu QT-Intervallverlän- müssen deshalb die Spiegel von Ciclospo- schließlich ventrikulärer Tachykardie, Kam- rin, Tacrolimus und Sirolimus sorgfältig über- merflimmern und Torsades de pointes, füh- Arzneimitteln, die durch CYP3A4 metaboli- wacht und nötigenfalls deren Dosis ernied- ren. Deshalb ist die gleichzeitige Gabe von siert werden, nur unter besonderen Umstän- rigt werden. Nach Absetzen der Telithromy- Ketek und einer dieser Substanzen kontra- den angewendet werden. Bei gleichzeitiger Ciclosporin, Tacrolimus oder Sirolimus er- oder Fluvastatin sollten die Patienten sorg- Vorsicht ist geboten, wenn Ketek an Patien- neut sorgfältig überwacht und deren Dosis fältig hinsichtlich Zeichen und Symptomen ten verabreicht wird, die andere Arzneimittel wacht werden (siehe Abschnitte 4.3 und 4.5).
tervall verlängern (siehe Abschnitt 4.4).
Bei gleichzeitiger Gabe von Metoprolol(einem CYP2D6-Substrat) und Ketek kam In Regionen mit hoher Inzidenz von Erythro- Mutterkornalkaloid-Derivate (wie Ergotamin mycin-A-resistenten Erregern ist es beson- von Metoprolol um ca. 38 %. Es gab jedoch ders wichtig, die Entwicklung des Empfind- Abgeleitet aus Erfahrungen mit Erythromy- keinen Einfluss auf die Eliminationshalbwert- cin A und Josamycin könnte die gleichzeiti- zeit von Metoprolol. Die erhöhte Exposition andere Antibiotika zu berücksichtigen.
ge Anwendung von Ketek und Mutterkornal-kaloid-Derivaten zu starken Vasokonstriktio- gegenüber Metoprolol könnte bei Patienten nen („Ergotismus“) mit möglichen Nekrosen mit Herzinsuffizienz, die mit Metoprolol be- der Extremitäten führen. Die gleichzeitige handelt werden, klinisch bedeutsam sein.
Gabe ist kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3).
Bei diesen Patienten sollte die gleichzeitige CYP2D6-Substrat) sorgfältig überdacht wer- Infektionen, die durch Penicillin- oder Ery- thromycin-resistente S. pneumoniae verur- sacht wurden, sind begrenzt, aber die klini- sche Wirksamkeit und die Eradikationsraten Wechselwirkungen mit Lovastatin und Ator- vastatin zeigen, die ebenfalls hauptsächlich 73 %, 37 % bzw. 27 % erhöht. Es gab keine niae. Vorsicht ist geboten, wenn es sich bei signifikanten Veränderungen der EKG-Wer- darf deshalb nicht gleichzeitig mit Simvasta- te, und es wurde keine Digoxintoxizität be- delt und aufgrund von lokalen epidemiologi- tin, Atorvastatin oder Lovastatin angewendet obachtet. Dennoch sollte eine Überwachung werden (s. Abschnitt 4.3). Die Behandlung der Digoxin-Serumspiegel bei gleichzeitiger mit diesen Substanzen sollte während der L. pneumophila ist in vitro hoch empfindlich den. Die Exposition gegenüber Pravastatin, gegen Telithromycin, aber die klinische Er- Rosuvastatin und, in geringerem Maße, Flu- Es gibt keine klinisch relevante pharmako- vastatin kann durch eine mögliche Beteili- kinetische Interaktion von Ketek mit Theo- gung von Transportproteinen erhöht sein.
phyllin in retardierter Form. Um jedoch gas- Wie bei Makroliden wird H. influenzae als Aber dieser Anstieg ist vermutlich unbedeu- trointestinale Nebenwirkungen wie Übelkeit tender als die Interaktionen, die auf einer Gabe beider Arzneimittel mit einem Abstand unter Komedikation mit Pravastatin, Rosuva- statin und Fluvastatin sollten jedoch sorg-fältig hinsichtlich Zeichen und Symptomen Orale AntikoagulanzienEs wurde über eine verstärkte antikoagula- torische Wirkung bei Patienten berichtet, die gleichzeitig mit Antikoagulanzien und Anti- biotika, einschließlich Telithromycin, behan- delt wurden. Die Wirkmechanismen sind nur unvollständig bekannt. Obwohl Ketek nach 001131-C784 – Ketek 400 mg Filmtabletten – n ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS Einmalgabe keine klinisch relevante phar- Ritonavir auf Telithromycin wurde nicht un- wusstseinsverlust, Verwirrtheit oder Halluzi- tersucht und könnte zu einer höheren Teli- nationen sollten die Patienten während der Interaktion mit Warfarin zeigt, sollte während thromycin-Exposition führen. Diese Kombi- Behandlung mit Ketek Tätigkeiten wie das der Komedikation eine häufigere Überwa- nation sollte mit Vorsicht erfolgen.
chung der Prothrombinzeit/INR (International Ranitidin (1 Stunde vor Ketek eingenommen) Normalised Ratio) in Betracht gezogen wer- liche Tätigkeiten möglichst vermeiden. Wenn Patienten während der Behandlung mit Ke- siumhydroxid enthalten, haben keinen kli- tek von Sehstörungen, Bewusstseinsverlust, nisch relevanten Einfluss auf die Pharmako- Verwirrtheit oder Halluzinationen betroffen sind, sollten sie kein Fahrzeug führen, keine kokinetische Interaktion mit niedrig dosier- gefährliche Tätigkeiten ausführen (siehe Ab- ten, dreiphasigen oralen Kontrazeptiva.
Es liegen keine hinreichenden Daten für die Die Patienten sind darüber aufzuklären, dass Unter gleichzeitiger Anwendung von Rifam- vor. Tierexperimentelle Studien haben eine picin und Telithromycin in wiederholter Do- nahme der ersten Dosis auftreten können.
Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Ab- Die Patienten sollten gewarnt werden, dass schnitt 5.3). Das potenzielle Risiko für den durch diese Nebenwirkungen ihre Fähigkeit, Menschen ist nicht bekannt. Ketek darf nicht setzt. Die gleichzeitige Gabe von CYP3A4- Auto zu fahren oder Maschinen zu bedienen, Induktoren (wie Rifampicin, Phenytoin, Car- möglicherweise beeinträchtigt wird.
führt deshalb wahrscheinlich zu subthera- Bei Tieren tritt Telithromycin in die Mutter- peutischen Plasmaspiegeln von Telithromy- Bei 2461 Patienten, die in klinischen Prüfun- milch über. Die Konzentrationen liegen etwa cin und zu einem Wirkungsverlust. Die In- gen der Phase III mit Ketek behandelt wur- 5-mal höher als im mütterlichen Plasma.
duktion bildet sich kontinuierlich innerhalb den, und nach Markteinführung wurden fol- gende Nebenwirkungen berichtet, die mög- nicht vor. Ketek darf deshalb von stillenden lung mit CYP3A4-Induktoren zurück. Wäh- licherweise oder wahrscheinlich durch Ketek handlung mit CYP3A4-Induktoren sollte Ke- Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden Interaktionsstudien mit Itraconazol und Ke- toconazol, zwei CYP3A4-Inhibitoren, zeigten störungen, Verwirrtheit oder Halluzinationen hervorrufen, die die Fähigkeit zur Ausführung bestimmter Tätigkeiten beeinträchtigen kön- mit der Einnahme von Ketek, einschließlich um das 1,54fache bzw. 2,0fache. Diese Ver- änderungen der Pharmakokinetik von Teli- thromycin erfordern keine Dosisanpassung, zumeist leicht bis mäßig stark. Sie traten da die Telithromycin-Konzentration im gut nen, berichtet (siehe Abschnitt 4.8). Wegen verträglichen Bereich bleibt. Der Effekt von (auf Grundlageder verfügbarenDaten nicht ab-schätzbar)* Schläfrigkeit, Ner- Bewusstseinsver- täuschung Myasthenia gravis(siehe Ab-schnitt 4.3 und4.4). Ageusie,Anosmie 001131-C784 – Ketek 400 mg Filmtabletten – n ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS (auf Grundlageder verfügbarenDaten nicht ab-schätzbar)* sches Ödem,anaphylaktischeReaktionen,einschl. anaphy-laktischenSchocks, Über-empfindlichkeit traten bei nachfolgenden Gaben erneut auf, höhten Telithromycin-MHK-Werten selektiert Bei Streptococcus pneumoniae besteht kei- ne Kreuzresistenz zwischen Erythromycin A für pathologische Veränderungen am Auge verbunden (siehe Abschnitte 4.4 und 4.7).
50S- und der 30S-Untereinheiten der Ribo- In den klinischen Studien war der Effekt auf das QTc-Intervall gering (im Mittel 1 ms). In Vergleichsstudien wurden ähnliche Effekte Die Affinität von Telithromycin zur 50S-Unter- eine Kreuzresistenz gegen Telithromycin.
gesehen wie bei Clarithromycin; unter der einheit der Ribosomen von Erythromycin-A- Therapie wurde ein DQTc >30 ms in 7,6 % empfindlichen Organismen ist 10-mal höher bzw. 7,0 % der Fälle beobachtet. Kein Pa- Die vom European Committee for Antimicro- tient in einer der Gruppen entwickelte ein bial Susceptibility Testing (EUCAST) vorge- DQTc >60 ms. In den klinischen Studien schlagenen klinischen MHK-Grenzwerte lau- trikuläre Arrhythmien oder kausal zusam- Wirksamkeit von Telithromycin korreliert.
Telithromycin induziert in vitro keine Makro- lid-Lincosamin-Streptogramin B vermittelte Im Falle einer akuten Überdosierung sollte sollten sorgfältig überwacht sowie symp- tomorientiert und unterstützend behandelt Bei einigen Organismen, die bedingt durch werden. Eine ausreichende Hydratation ist tenzdeterminante gegen Erythromycin A re- für Makrolide und dem klinischen Erfolg ist (insbesondere Kalium) müssen kontrolliert sistent sind, ist die Affinität von Telithromycin werden. Wegen der Möglichkeit der Verlän- zur ribosomalen 50S-Untereinheit mehr als der MHK-Grenzwert für Telithromycin fest- gerung des QT-Intervalls und des erhöhten 20fach höher als die von Erythromycin A.
als intermediär empfindlich zu kategorisie- Telithromycin ist nicht wirksam gegen Orga-nismen, die eine konstitutive MLS -Resis- tenzdeterminante (cMLS ) exprimieren. Die Mehrzahl der Methicillin-resistenten S. au- Die Häufigkeit einer Resistenz kann für be- stimmte Spezies geographisch und zeitlich variieren. Deshalb sind lokale Informationen In In-vitro-Studien war die Telithromycin-Ak- tivität gegen Organismen, die den auf Ery- thromycin bezogenen erm (B)- oder mef (A)- Infektionen. Falls erforderlich, sollte der Rat eines Experten eingeholt werden, wenn das Telithromycin ist ein semisynthetisches Ery- thromycin-A-Derivat und gehört zu den Ke- Einsatz des Mittels zumindest bei einigen toliden, einer Antibiotika-Klasse, die mit den Durch Telithromycin-Exposition konnten in Arten von Infektionen fraglich erscheinen 001131-C784 – Ketek 400 mg Filmtabletten – n ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS zu signifikant höheren Konzentrationen als achtet. Daher wird eine Dosisreduktion emp- fohlen (siehe Abschnitt 4.2). Basierend auf trationen (Gesamtkonzentrationen) in Alveo- larfilm (epithelial lining fluid), Alveolarmakro- sis von 600 mg etwa äquivalent zur Zielex- phagen, Bronchialmukosa, Tonsillen bzw.
3,95 ± 0,53 mg/kg bzw. 6,96 ± 1,58 mg/kg.
800 mg und 400 mg bei Patienten mit stark Alveolarfilm (epithelial lining fluid), Alveo- AUC(0 – 48 h)-Werte erzielen wie eine Gabe 162 ± 96 mg/l, 0,78 ± 0,39 mg/kg, 0,72 ± Der Effekt einer Dialyse auf die Elimination von Telithromycin wurde nicht untersucht.
mittlere Spitzenkonzentration von Telithro- 12 Patienten und einer Mehrfachdosis-Stu- die (800 mg) an 13 Patienten mit leicht bis Telithromycin wird vorwiegend in der Leber stark eingeschränkter Leberfunktion (Child- zwei Drittel einer Dosis als Metaboliten und ein Drittel unverändert ausgeschieden. Die hauptsächlich im Plasma zirkulierende Ver- bindung ist Telithromycin. Sein zirkulierender den Patienten mit eingeschränkter Leber- Hauptmetabolit repräsentiert etwa 13 % der funktion eine erhöhte renale Ausscheidung beobachtet. Aufgrund der begrenzten Erfah- gleich zur Muttersubstanz nur geringe anti- rung bei Patienten mit verminderter meta- mikrobielle Aktivität. Die anderen in Plasma, bolischer Kapazität der Leber sollte Ketek bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunk- * Für empfindliche Isolate konnte in den Metabolismus von Telithromycin beteiligte wachsenen Probanden etwa 2fach erhöht.
ren eine konstitutive MLS -Resistenz.
erfordern jedoch keine Dosisanpassung.
Begrenzte Daten von pädiatrischen Patien- Nach oraler Gabe wird Telithromycin ziem- ten im Alter von 13 bis 17 Jahren zeigten, lich schnell resorbiert. Eine mittlere maxima- Nach oraler Gabe von radioaktiv markiertem dass die Telithromycin-Konzentrationen in le Plasmakonzentration von ca. 2 mg/l wird Telithromycin werden 76 % der Radioaktivi- innerhalb von 1 – 3 Stunden nach einmal tät in den Fäzes und 17 % im Urin wieder- gefunden. Ungefähr ein Drittel von Telithro- erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit be- 20 % in den Fäzes und 12 % im Urin.
Telithromycin zeigt eine moderat nichtlineare Die Pharmakokinetik von Telithromycin ist Ketek Tabletten unabhängig von einer Mahl- totale Clearance (Mittelwert ± Standardab- weichung) beträgt annähernd 58 ± 5 l/h In Untersuchungen zur Toxizität nach wie- Mittlere Plasma-Talspiegel im Steady State, die renale Clearance entfallen. Telithromycin Affe über 1 Monat, 3 Monate und 6 Monate zeigt eine exponentielle Elimination in drei erwies sich die Leber als primäres Zielorgan täglich innerhalb von 3 bis 4 Tagen erreicht.
Phasen mit einer raschen Verteilungshalb- der Toxizität mit Erhöhungen der Leberen- Im Steady State ist die AUC im Vergleich zur zyme und histologischen Hinweisen auf eine Einzeldosis um etwa das 1,5fache erhöht.
Halbwertzeit von Telithromycin bei einer Do- Leberschädigung. Die Effekte zeigten nach sis von 800 mg einmal täglich beträgt 2 – 3 h Bei einer therapeutischen Dosis von 800 mg zur Rückbildung. Bezogen auf die freie Wirk- einmal täglich betrugen bei Patienten die stoff-Fraktion betrug die Plasma-Exposition mittleren Spitzen- und Talspiegel im Plasma bei den „No observed adverse effect levels“ 0,02 – 7,6 mg/l) und 0,2 ± 0,2 mg/l (Bereich beobachtet wurden) das 1,6fache bis 13fa- In einer Mehrfachdosis-Studie an 36 Patien- che der erwarteten klinischen Exposition.
ten mit eingeschränkter Nierenfunktion un- terschiedlichen Schweregrades wurde, ver- Eine Phospholipidose (intrazelluläre Kumu- Die Proteinbindung beträgt in vitro etwa lation von Phospholipiden), die eine Reihe samten Körper gut verteilt. Das Verteilungs- mit stark eingeschränkter Nierenfunktion volumen beträgt 2,9 ± 1,0 l/kg. Die rasche Verteilung von Telithromycin in die Gewebe trakt) betraf, wurde bei Ratten und Hunden beobachtet, die wiederholt Telithromycin in 001131-C784 – Ketek 400 mg Filmtabletten – n ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS Packungsgrößen: 10, 14, 20 und 100 Tablet- 1 Monat oder 20 mg/kg/Tag oder mehr über 3 – 6 Monate erhielten. Diese Dosen ent- Perforierter Blister zur Abgabe von Einzel- dosen aus opaker PVC/Aluminiumfolie.
bzw. von weniger als der Exposition, diebeim Menschen nach 6 Monaten Therapie zu erwarten wäre. Es gab Hinweise auf eine ckungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Reversibilität nach Ende der Behandlung.
Ähnlich wie einige Makrolide verursacht Te-lithromycin bei Hunden eine Verlängerung der QTc-Zeit und in vitro eine Verlängerungdes Aktionspotenzials an Purkinje-Fasern von Kaninchen. Die Effekte traten bei Plas- maspiegeln des freien Arzneimittels auf, die 8- bis 13fache übertrafen. Eine Hypokaliämieund Quinidin führten in vitro zu additiven/ überadditiven Effekten, während unter Sota- lol eine Potenzierung beobachtet wurde.
Telithromycin, aber nicht sein Hauptmetabo- lit, hatte inhibitorische Wirkung auf HERG Studien zur Reproduktion zeigten eine ver- Datum der ersten Verlängerung: 09.07.2006 unerwünschte Effekte auf die Fertilisation.
Bei hohen Dosen kam es zu Embryotoxizität und vermehrt zu unvollständiger Ossifikationsowie zu Skelettanomalien. Im Hinblick auf eine mögliche Teratogenität ließen die Unter-suchungen an Ratten und Kaninchen keine es keine eindeutigen Befunde hinsichtlich Nebenwirkungen auf die fetale Entwicklung.
http://www.ema.europa.eu/ verfügbar.
In entsprechenden Tests zeigten Telithromy-cin und sein Hauptmetabolit in vitro und invivo kein genotoxisches Potenzial. Studienzur Kanzerogenität wurden mit Telithromycinnicht durchgeführt.
Mikrokristalline CellulosePovidon K25Croscarmellose-NatriumMagnesiumstearat TalkumMacrogol 8000Hypromellose 6 cpTitandioxid, E 171Eisen(III)-hydroxid-oxid × H O, E 172 In jeder Blistermulde sind 2 Tabletten ent- 001131-C784 – Ketek 400 mg Filmtabletten – n

Source: http://www.antiinfectives-intelligence.de/rfh/Pharmakologie_Fachinformation_Ketek.pdf

On being sane in insane places

On Being Sane In Insane Places How do we know precisely what constitutes “normality” or mental illness? Conventional wisdom suggests that specially trained professionals have the ability to make reasonably accurate diagnoses. In this research, however, David Rosenhan provides evidence to challenge this assumption. What is -- or is not - - “normal” may have much to do with the lab

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